Wenn die Presse wieder selbst hinterm Lenkrad sitzt.

Heute...
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04. October 2026

Wenn die Presse wieder selbst hinterm Lenkrad sitzt. Heute...

Wenn die Presse wieder selbst hinterm Lenkrad sitzt.

Heute fand die 9. Rallye 66 des Sportfahrerkreises Ulmen statt. Dies ist eine Orientierungsfahrt nicht nur für Oldtimer. Dabei fährt man laut Bordbuch mit Chinesenzeichen und Kartenausschnitten. 57 Teilnehmer waren am Start.

Ich habe irgendwann mal die Ausschreibung in die Finger bekommen und dachte mir das könnte Spaß machen. Also hab ich meine Frau gefragt ob sie Lust dazu hätte. Erst war sie skeptisch, hat aber dann zugesagt. Also Nennung ausgefüllt und abgeschickt.

Heute morgen gings dann los. Auf zur Dokumentenabnahme, dort gabs dann das Bordbuch. Gleich mal reingeschaut was auf uns zukommt. Die Strecke besteht aus Chinesen mit Kartenausschnitten, so an sich als ehemaliges Rallyeteam nicht besonders schwierig. Was das ganze dann aber schwierig machte war das man auf der Strecke ein paar Bilder und sogenannte "stumme Wächter " finden muß und auch noch einen Fragebogen ausfüllen muss und zu guter Letzt musste man noch aufpassen welcher Ort 9 Buchstaben oder mehr hatte und das alles trug man dann noch in die Bordkarte. Zwischendurch gab es noch kleine Aufgaben in den Sonderprüfungen.

Um 11.35 Uhr gings dann los. Die ersten Fragen vom Fragebogen konnten wir mit Hilfe von KI schon mal recherchieren. Das mit den Chinesenzeichen funktioniert wie erwartet ganz gut. Die ersten Wächter und Ortsschilder waren notiert. Dann merkten wir das wir ein Bild aufgeschrieben haben aber auf der selben Wand waren zwei. Mist, der erste Fehler. Nach einmal kurz verfahren gings dann zur ersten Sonderprüfung. Es galt eine Pfosten der Mitte Vorderreifen stand durch vor rollen möglichst genau zwischen Voder und Hinterrad zu stellen. Wir hatten einen Unterschied von ca 40 cm, was nicht besonders gut war.
Weiter gings und die Bordkarte füllte sich mit Zahlen und Buchstaben. Dann gings in die zweite Aufgabe, hier mussten von der Beifahrerin 3 Sandsäcke aus dem Auto heraus in einen Reifen geworfen werden. Dies ging für uns leider ganz schief 0 Treffer = 0 Punkte. Weiter gings durch die schöne Eifel bis nach Wittlich wo die erste Etappe endete und die zweite gleich mit einer Sonderprüfung begann. Wir wurden gefragt wieviele Bushaltestellen Wir auf der ersten Etappe passiert haben. Wie weit unsere 18 jetzt am richtigen Ergebnis lag weiß ich immer noch nicht. Weiter gings. Nach weiteren gefundenen Bildern und Wächtern gings zur letzten Prüfung. Hier musste man aus einer kleinen Entfernung allerdings über Eck Pylonen so zusammen stellen lassen das sie möglich dicht zwischen den Reifen stehen wenn man dort hinein fährt. Mit einem Abstand von 14 cm haben wir diese Aufgabe im vorderen Bereich der Teilnehmer abgeschlossen. Nachdem wir den Fragebogen lückenlos beantwortet haben gings dann auch mit einem guten Gefühl ins Ziel. Das Mittelfeld könnte drin sein. Jetzt hieß es Warten bis die Auswertung fertig war. Am Ende lagen wir mit Platz 26 in der vorderen Hälfte.

Fazit: Viele neue Ortschaften in der Eifel kennen gelernt. Gut organisierte Rallye und ich wusste gar nicht das es soviele Ortschaften gibt die mehr wie 9 Buchstaben enthalten. Viel Spaß gehabt und wohl nicht das letzte Mal am Start gewesen.

📝📸 Michael Gräff

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