Das war sie, die ADAC Rallye Köln Ahrweiler 2025 und damit a...
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09. November 2025

Das war sie, die ADAC Rallye Köln Ahrweiler 2025 und damit a...

Das war sie, die ADAC Rallye Köln Ahrweiler 2025 und damit auch der Abschluß der Motorsportsaison.

Aber mal von Vorn, am Freitag Abend um 17:01 Uhr fiel die Startflagge bei ungewöhnlichem Sonnenschein und noch 14° C. Es ging in die Dunkelheit über 2 Wertungsprüfungen die für einen Paukenschlag sorgen sollten. Denn die Prüfungen waren zwar trocken aber alles andere als einfach zu fahren. Auf WP 1 erwischte es bereits einer der Favoriten, mit #6 Jonas Tischner und Joachim Carl im BMW E30 M3 rutschen von der Strecke und blieben stecken. Nach über 16 Minuten schafften es die Zuschauer das Team wieder zu befreien, aber mit dem Rückstand waren alle Ambitionen auf einen der vorderen Plätze dahin. Man versuchte sich am Samstag wieder nach vorne zu arbeiten aber auf WP7 streikte dann die Technik und man mußte frühzeitig aufladen. Auf WP 2 war dann mit #2 Dennis Rostek/Stefan Kopczyk im Skoda Fabia RS Rally2 der nächste Topfavorit raus. Man setzte den Bremspunkt hinter einer Kuppe ein paar Meter zu spät und das endete dann in einem dicken Stein. Das Auto wurde dabei so schwer beschädigt das an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken war. Schlimmer erwischte es dann das Team mit #34 Marcus Mark/Katja Hossfeld im BMW E36 Compact. Sie mußten ins Krankenhaus gebracht werden. Katja durfte am Abend schon wieder das Krankenhaus mit ein paar Prellungen verlassen. Marcus hat die Kniescheibe gebrochen und darf heute wieder die Heimreise nach Duisburg antreten. Wir wünschen beiden gute Besserung Danach mußte die WP2 abgebrochen werden. Alle weiteren Teams bekamen eine Zeit errechnet.
Am Samstag ging es gleich turbulent weiter. die WP 3 und auch WP 6 mußten auch nach weiteren aber glimpflichen Unfällen abgebrochen werden. Was natürlich für die weiter hinten fahrenden Fahrzeuge sehr Ärgerlich war.
Am Ende beendeten gerade mal 36 Teams das Ziel. 36 Teams mußten vorzeitig aufgeben und ein Team wurde Disqualifiziert. Kurios weil, dieses Team die WP 10 an Posten 13 verließ um sich im Servicepark neue Bremsen zu holen und dann wieder an Posten 13 auf die WP einfuhr.

Aber es wurden natürlich auch ein paar WP´s im Renntempo bestritten.
Zum neuen König der Rallye Köln Ahrweiler krönten sich das Team #3 Ján Kundlák/Peter Baran im Skoda Fabia RS Rally2. Die Slowaken holten alle Bestzeiten und ließen keine Zweifel daran den Gesamtsieg jemand anderem zu überlassen. Mit einem Vorsprung von 2:54,8 min vor dem Team mit der #1 Christopher Gerhard und "unserer" Lena März im Skoda Fabia R5. Sie hatten nicht einen Hauch einer Chance mit dem leistungsschwächeren Fahrzeug überhaupt die Sieger zu ärgern. Mit einem Vorsprung von 2:35,4 min ließ man aber auch der weiteren Konkurrenz keine Chance und sicherte sich Platz 2. Den 3. Podiumsplatz holten sich im BMW Duell am Ende die Luxemburger Yann Munhowen / Luc Kalmes im bildschönen #5 Mats BMW E30 M3 vor #7 Johannes Kessel/Jens-Erik Brack im BMW E46 M3 Compact.
In der Klasse RC4 kam es zu dem Dreikampf #14 Markus Drügge/Björn Mann im Opel Corsa Rally4, #15 Frank Dünker/ Jochen Rheinwald im Ford Fiesta Rally4 und "unserem Team" #16 Udo Schütt/Peter Schaaf im Opel Corsa Rally4. Auf den ersten 3 WP´s durfte jeder mal eine Bestzeit fahren. Auf der Nordschleife, die traditionell umgekehrt gefahren wird, verabschiedete sich das Team Drügge/Mann mit einem heftigen Knall in die Leitplanke des Brünnchen. Von nun an bestimmte das Team Dünker/Rheinwald die Klasse. Mit 7 Bestzeiten zeigte Frank von wem Colin die schnelle Fahrweise geerbt hat und sie holten sich damit den Klassensieg. 4 Bestzeiten gingen an Udo Schütt und Peter Schaaf, die mit einem Rückstand von 44,6 sek ihr Ziel, den Klassensieg, leider wieder verpaßten. Dennoch reichte es zum 7. Gesamtrang.
Mit #67 starteten Erich Zimmer mit Jürgen Seidel im VW Golf III. Sie hatten durch die spätere Startnummer mit den 3 abgebrochenen WP´s deutlich weniger WP Km. Mit einer besonnenen Fahrweise konnte man am Ende als 2. in der Klasse von 5 Startern die Rallye beenden und den 32. Gesamtrang erzielen. Am Ende doch noch ein Top Resultat zum Abschluß der Saison.
Gratulation an alle Platzierten und Gute Besserung an alle verunfallten Teams.
📷Marcel Ebeling
📷Sascha Dörrenbächer
📷Michael Gräff

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